Forstzaunbau & Wildschutzzäune

Ob Naturverjüngung oder künstliche Pflanzung, wer auf Waldflächen Wildschäden vermeiden möchte, kommt um den Bau eines Wildzaunes nicht herum. Denn aufgrund des hohen Wildbestandes können Forstkulturen nur entstehen, wenn sie vor Reh-, Rot- und Schwarzwild ausreichend geschützt sind. Ein fachgerecht errichteter Wildschutzzaun gewährt den vollständigsten Schutz, um Ihre gewünschte Zielbestockung schnell zu erreichen. Des Weiteren können Wildschutzzäune an Straßen schwere Wildunfälle verhindern. 

Beratung, Planung und Ausführung

Zunächst planen wir, wie der Wildzaun verlaufen soll.  Aus dem Trassenverlauf ergibt sich der Materialbedarf an Zaungeflecht, Zaunpfähle und Drahtspanner. Wir beachten außerdem sturmgefährdete Bäume, die den Zaun zu einem späteren Zeitpunkt beschädigen könnten. Außerdem besprechen wir mit Ihnen eine sinnvolle Flächengröße bzw. die Streckenlänge. Im nächsten Schritt rammen wir mit unseren Maschinen die Zaunpfähle ein und montieren das Zaungeflecht. Es stehen unterschiedliche Materialien für die Zaunpfähle und für das Zaungeflecht zur Verfügung, gemeinsam mit Ihnen finden wir die passende Lösung für Ihren Wildzaun. 

Video: eintreiben der Zaunpfähle in wenigen Sekunden

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Anforderungen an das Zaungeflecht nach Wildart

Wildart
Zaunhöhe
Drahtstärke
(Kopf-/Fußdraht)
Drahtstärke
(Fülldrähte)
Maschengröße
(horizontal)
Maschengröße
(vertikal)
Rotwild
200 cm
2,5 mm
2 mm
15 – 20 cm
30 cm
Rehwild
150 cm
2,5 mm
2 mm
15 – 20 cm
15 cm
Schwarzwild
100 cm
3,7 mm
3 mm
10 cm
15 cm
Hase
80 cm
2 mm
1,6 mm
5 cm
10 – 15 cm

Wie lange muss und darf ein Wildzaun für die Zielbestockung stehen bleiben?

Für Rotwild: Insbesondere bei Fichtenkulturen fürchten die Waldbesitzer die Schäden durch das Rotwild. Diese Schälschäden treten allerdings erst in späteren Jahren auf. Daher macht es oft Sinn, den Wildzaun 15 Jahre stehen zu lassen. In diesem Zeitraum haben sich Z-Bäume herausgebildet und man kann zu einem Einzelschutz überwechseln.

Für Rehwild: In Wäldern mit hohem Rehwildaufkommen ist der Verbiss der frischen Knospen zu befürchten. Sind die Bäume innerhalb des Wildzaunes nach 5-7 Jahren so weit gewachsen, dass die Tiere nicht mehr an die Gipfelknospen herankommen, muss der Wildschutzzaun abgebaut werden.

Nach der Zweckerfüllung muss der Zaun wieder abgebaut werden. 

Regelmäßige Kontrolle und Pflege Ihrer Wildschutzzäune

Große eingezäunte Flächen sind schwer wildfrei zu halten. Die Gefahr, dass der Zaun an einer Stelle undicht wird, ist sehr groß. Regelmäßige Kontrollen sind sehr wichtig. Wir bieten Ihnen daher auch Pflegeverträge für Ihre Wildzäune an. Bei der Pflege des Zaunes mähen wir in regelmäßigen Abständen die Zäune frei und überprüfen gleichzeitig den Zustand.

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Ihr Ansprechpartner:
Michel Kaiser

Wir freuen uns auf Ihre Anfrage.
Gerne stehen wir per E-Mail oder telefonisch unter: 0151 / 59 83 34 36 zur Verfügung.